Stichwort Stadthalle – vertane Chance!

Auf ein Wort – Stadthalle Hollfeld

Eine vertane Chance, die uns allen hätte nutzen können.

Natürlich will auch ich die Stadthalle erhalten und nach einer sachgerechten Sanierung wieder ihrer ursprünglichen Funktion zuführen. Die Stadthalle hat eine generationsübergreifende Bedeutung, füllt das Jahresleben mit wichtigen Veranstaltungen und verbindet Menschen sozial-integrativ. Sie soll wieder lebendig werden!

Doch es gibt eine bittere Wahrheit: Es gab eine sinnvolle, nachhaltige Übergangslösung – und sie ist einfach verschwunden, wie so oft in den Akten und Schubladen des Bürgermeisters.

Worum geht es?

Zwischen den beiden Schulen gab es die Idee eines Multifunktionsgebäudes, das die SchülerInnen der Grundschule und der GSH während der jeweiligen Umbauzeiten hätten nutzen können UND, das eine Halle in der Größenordnung unserer Stadthalle gehabt hätte und somit als "Zwischenlösung" für die Sanierungs unserer Stadthalle hätte genutzt werden können! (KI-Montage; HPH 2026)  

Vor knapp vier Jahren wurde in einer Sitzung des GSH-Zweckverbands eine Idee vorgestellt:
Einen nachhaltigen Bau aus Holständerbauweise zwischen Grundschule und GSH. Ein Ort, der als Ausweichfläche für die Grundschule dienen könnte, während ihre Räume saniert würden, und zugleich als Zwischenlösung für die Generalsanierung der Stadthalle.

Kurz gesagt:
neue Unterrichtsräume für die Grundschule, gut gelegen, wenige Meter entfernt; dazu ein Hallenbereich in Größenordnung der Stadthalle, der als Zwischenlösung fungieren könnte.
Die geschätzten Kosten lagen bei 1,3 bis 1,7 Mio. €, getragen von den Zweckverbänden der Grundschule und der GSH. Aber – Nix! Stattdessen verschwand diese vernünftige, zukunftsorientierte Idee aus den Vorlagen.

Die Grundschule zahlt nun Miete an den Investor des Gesundheitszentrums – und das für sechs Jahre summiert sich auf über 1,2 Mio. Euro. !!!

Statt in eine sinnvolle, nachhaltige Lösung zu investieren, die der Bürgergemeinschaft Generationen dienen könnte, zahlen wir immer weiter Miete an einen Investor.
Zudem wäre der Differenzbetrag von 300–400 Tsd. € sicher machbar gewesen, wenn man die Vorteile ehrlich abgewogen hätte. Und wir hätten während der Generalsanierung unserer Stadthalle eine hübsche, verlässliche Übergangslösung gehabt.

Stattdessen zahlt der Grundschulzweckverband – im Kern wir alle – über 1,2 Mio. €, und danach bleibt nichts.
Hinzu kommt, dass die Öffentlichkeit kaum informiert wurde.

War es wirklich das Gemeinwohl, das entscheidend war? Oder doch persönliche Verbindungen?

Für eine lebendige Gemeinschaft braucht es Transparenz, mutige Planung im Interesse der Bürgerinnen und Bürger – und den Willen, Chancen zu nutzen, statt sie zu versanden.
Die Stadthalle Hollfeld verdient es, wieder zu ihrem ursprünglichen Sinn zurückzufinden – als Ort der Begegnung, Bildung und Gemeinschaft.