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Hollfeld braucht seinen Jugendtreff. Und zwar nicht für zehn Monate, sondern dauerhaft!
Der Jugendtreff in der Langgasse ist längst mehr als ein Experiment. Das MUT-Projekt hat sich innerhalb kurzer Zeit zu einem etablierten, offenen und generationsübergreifenden Treffpunkt entwickelt. Jugendliche haben hier einen Raum gefunden, an dem sie sich treffen, eigene Ideen entwickeln und Verantwortung übernehmen können. Gleichzeitig öffnet sich der Treff auch für andere Generationen – etwa mit dem generationsübergreifenden Seniorenkaffee an jedem Montag.
Genau solche Orte schaffen etwas, das keine einzelne Veranstaltung und keine noch so schöne Freizeitanlage ersetzen kann: Verbundenheit mit der eigenen Stadt!!!!
Wer jungen Menschen über Jahre hinweg einen verlässlichen Ort gibt, an dem sie willkommen sind und mitgestalten können, schafft Bindung. An ihre Freunde, an ihre Gemeinschaft – und letztlich auch an Hollfeld und die Region. Gerade in einer Zeit, in der junge Menschen für Ausbildung, Studium und Arbeit ohnehin häufig wegziehen, sollte eine Stadt alles daransetzen, die Verbindung zur Heimat nicht zusätzlich abzubauen.
2.000 Euro sind keine Zukunftsstrategie
In der aktuellen Diskussion geht es zunächst um 2.000 Euro städtischen Anteil für zehn Monate.
Gleichzeitig stellt die Stadt die Räumlichkeiten bereits mietfrei zur Verfügung. Die beiden Kirchen übernehmen jeweils einen weiteren Anteil an den Kosten der zunächst geplanten pädagogischen Kraft.
Natürlich muss eine Stadt mit angespannten Finanzen sorgfältig wirtschaften. Aber gerade deshalb sollte man sich die Frage stellen, was mit einer Ausgabe tatsächlich erreicht wird und welche Prioritäten sich eine Stadt setzt.
Und bei einem bereits funktionierenden Jugendtreff geht es nicht um irgendeine beliebige freiwillige Ausgabe. Offene Jugendarbeit ist ein wesentlicher Bestandteil der Kinder- und Jugendhilfe. § 11 SGB VIII nennt die offene Jugendarbeit ausdrücklich; Art. 30 AGSG sieht auch für kreisangehörige Gemeinden vor, im Rahmen ihrer Leistungsfähigkeit für erforderliche Angebote der Jugendarbeit zu sorgen.
Die Frage ist deshalb nicht allein, ob 2.000 Euro „freiwillig“ sind.
Die Frage ist: Wie wollen wir unserer Verantwortung für die jungen Menschen in Hollfeld gerecht werden?
Jugendliche nicht gegeneinander ausspielen
Auch der Vergleich mit anderen Einrichtungen wie der Pumptrack-Anlage führt aus meiner Sicht in die falsche Richtung.
Ein Jugendtreff und eine Pumptrack-Anlage erfüllen unterschiedliche Funktionen. Ein Sport- oder Freizeitinfrastrukturprojekt ersetzt keinen offenen, niederschwelligen Begegnungsort – und umgekehrt.
Es geht nicht darum, Jugendliche vor die Wahl zu stellen: „Wenn ihr etwas haben wollt, müsst ihr erst beweisen, dass ihr es verdient.“
Es geht darum, Räume zu schaffen, in denen junge Menschen Verantwortung übernehmen können.
Wer Jugendliche ernst nimmt, gibt ihnen nicht nur etwas, sondern traut ihnen etwas zu.
Natürlich kann und sollte man erwarten, dass Jugendliche sich beteiligen, Verantwortung übernehmen und ihren Treff mitgestalten. Aber dafür braucht es einen verlässlichen Rahmen. Ehrenamtliches Engagement und Eigeninitiative sind wertvoll – sie ersetzen jedoch keine fachlich qualifizierte pädagogische Arbeit.
Gerade ein offener Jugendtreff braucht entsprechend qualifizierte Menschen, die zuhören, vermitteln, unterstützen, Konflikte moderieren und Jugendliche bei ihren eigenen Projekten begleiten.
Und noch ein Gedanke sollte in der Debatte nicht verloren gehen:
Jugendliche, die sich in ihrem Treff engagieren, Verantwortung übernehmen und ihre Freizeit gemeinsam gestalten, sind Teil des gesellschaftlichen Lebens ihrer Stadt.
Sie sind nicht irgendein "finanzielles" Problem, das man verwalten muss. – Sie sind ein Teil der Zukunft dieser Stadt.
Wer ihnen einen verlässlichen Ort gibt, an dem sie sich einbringen können, schafft Voraussetzungen für genau das Engagement, das Kommunen sich von jungen Menschen wünschen.
=> Deshalb sollte man Jugendliche nicht mit anderen Gruppen oder Projekten gegeneinander ausspielen. Das wird den unterschiedlichen Bedürfnissen nicht gerecht und zeugt letztlich von wenig Verständnis dafür, was offene Jugendarbeit leisten kann !!
Hier mein Vorschlag: Gemeinsam MUTig weitermachen
- Statt über eine „Abwicklungsfrist“ von zehn Monaten zu diskutieren, sollten sich die Verantwortlichen an einen Tisch: Stadt, katholische Kirche und evangelische Kirche sollten gemeinsam dafür sorgen, dass das bislang erfolgreiche MUT-Projekt MUTig weitergeführt wird.
- Ein konkreter Weg könnte so aussehen: Die Stadt stellt das Gebäude dauerhaft kostenfrei zur Verfügung – einschließlich der erforderlichen Nebenkosten. Die beiden Kirchen leisten einen angemessenen und verlässlichen finanziellen Beitrag.
- Gemeinsam wird eine fachlich qualifizierte pädagogische Fachkraft mit mindestens 20 Wochenstunden finanziert.
- Stadt und Kirchen bemühen sich gemeinsam um weitere Förderer, insbesondere beim Landkreis, beim Kreisjugendring und bei geeigneten Stiftungen.
- Für die Finanzierung wird ein mehrjähriges Konzept entwickelt, statt jedes Jahr wieder um die Existenz des Jugendtreffs zu bangen.
- Nach einer angemessenen Laufzeit wird gemeinsam überprüft, wie das Angebot angenommen wird und welche Weiterentwicklung sinnvoll ist.
- Damit wäre auch das Argument der Gleichbehandlung lösbar: Die Stadt könnte klare und transparente Kriterien für die Förderung offener Jugendarbeit entwickeln, die grundsätzlich auch auf andere Träger und Einrichtungen anwendbar sind.
Zehn Monate sind keine Perspektive
Ein Jugendtreff, der sich innerhalb eines Jahres etabliert hat, braucht keine Abwicklungsfrist. – Er braucht eine Perspektive.
Es wäre widersinnig, jetzt zehn Monate lang mit einer Minimalfinanzierung zu überbrücken, nur um anschließend wieder vor derselben Frage zu stehen: „Wie geht es weiter?“
Wenn alle Beteiligten überzeugt sind, dass der Jugendtreff wichtig ist, dann sollte man gemeinsam ein tragfähiges Modell für die nächsten Jahre entwickeln !!!
Hier wurde von den Verantwortlichen mit viel Engagement bereits etwas aufgebaut, das funktioniert.
Einen offenen Treffpunkt, der Jugendliche erreicht, Generationen zusammenbringt und Identität mit unserer Stadt schaffen kann.
Das sollte man nicht kleinrechnen. – Das sollte man gemeinsam weiterentwickeln.
Setzen wir uns an einen Tisch. Stadt, Kirchen, Jugendliche, Landkreis und mögliche Förderer. Entwickeln wir gemeinsam ein dauerhaft tragfähiges Konzept.
Und führen wir das MUT-Projekt gemeinsam – und tatsächlich MUTig – weiter.
Denn eine Stadt zeigt ihre Zukunft nicht nur darin, was sie baut. – Sie zeigt sie auch viel, viel mehr darin, welchen Raum sie ihrer Jugend gibt !!!
Die aktuelle Finanzlage Hollfelds wirft eine wichtige Frage auf: Welche Investitionen sind jetzt wirklich notwendig und welche können zeitlich verschoben werden, ohne die Zukunftsfähigkeit der Stadt zu gefährden?
Wenn gleichzeitig von einer möglichen Finanzierungslücke von bis zu 6,9 Mio. Euro und einem möglichen zusätzlichen Kreditbedarf von 5,8 Mio. Euro gesprochen wird, reicht es aus meiner Sicht nicht, grundsätzlich an allen geplanten Baumaßnahmen festzuhalten.
Investieren – ja, selbstverständlich. Aber mit klaren Prioritäten. Vorrang sollten Investitionen haben, die einer breiten Bevölkerung zugutekommen, notwendige zentrale Infrastruktur sichern oder für die Stadt langfristig von besonderer Bedeutung sind.
Das Argument des Bürgermeisters von möglicherweise steigenden Bau- und Planungskosten, kann aber nicht allein das entscheidende Kriterium sein. Sonst müsste jede Investition heute umgesetzt werden, nur weil sie morgen möglicherweise mehr kostet!!!
Gerade bei eher untergeordneten Investitionsvorhaben stellt sich deshalb die Frage nach der Priorität. Wenn z.B. trotz hoher Förderung bei einer unterrangigen Ortsverbindungsstraße inzwischen ein Eigenanteil der Stadt von mindestens rund 1 Million Euro im Raum steht. Ist diese Investition angesichts der aktuellen Finanzlage tatsächlich dringlicher als andere Vorhaben, die einer wesentlich größeren Zahl von Bürgerinnen und Bürgern zugutekommen?
Zwischen „jetzt bauen“ und „komplett streichen“ gibt es durchaus Möglichkeiten: verschieben, abschnittsweise umsetzen, den Umfang anpassen oder andere Projekte priorisieren.
Nachhaltige Finanzpolitik bedeutet nicht, möglichst viele Vorhaben gleichzeitig umzusetzen. Sie bedeutet, heute so zu entscheiden, dass die Stadt auch morgen noch finanziellen Handlungsspielraum für notwendige Aufgaben und unvorhersehbare Entwicklungen hat!
Deshalb sollte der Stadtrat – sehr transparent und umfassend - nicht nur über einen möglichen Nachtragshaushalt beraten, sondern auch über eine klare Priorisierung der Investitionen. Entscheidend ist nicht allein, was eine Verschiebung möglicherweise kostet – sondern auch, was es langfristig kostet, wenn trotz angespannter Finanzlage, alles wie geplant weitergeführt wird.
Investieren ja – aber mit Augenmaß, klaren Prioritäten und Blick auf den tatsächlichen Nutzen für die breite Bevölkerung und die finanzielle Zukunft Hollfelds.
Die Reform der Bayerischen Staatsregierung zur Kita-Finanzierung ist grundsätzlich sinnvoll, da sie augenscheinlich "Qualität" im System deutlich fördert! Der bisherige 100-Euro-Elternbeitragszuschuss fällt jedoch ab 2027 als direkte Entlastung der Familien weg. Auch wenn die Mittel in die neue Kita-Finanzierung überführt werden, kann dies für Familien zu einer realen Mehrbelastung von bis zu 1.200 Euro im Jahr führen, wenn die Beiträge entsprechend steigen.
Deshalb muss genau geprüft werden, wie sich die Reform auf den Haushalt der Stadt Hollfeld und vor allem auf die Elternbeiträge auswirkt.
Es geht um die Frage, welchen Stellenwert wir der frühkindlichen Bildung geben, wie wir Familien in Hollfeld unterstützen und wie wir die Finanzierung zwischen Freistaat, Stadt und Eltern gerecht verteilen.
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1. Die Zahlen für Hollfeld müssen ehrlich und vollständig betrachtet werden
Die von der Verwaltung vorgelegte Modellrechnung ist nachvollziehbar: Unter der Annahme gleicher Kinderzahlen und gleicher Buchungszeiten sinkt die staatliche Gesamtförderung für den städtischen Kindergarten von rund 581.912 Euro im Jahr 2026 auf rund 542.047 Euro im Jahr 2027. Das entspricht einem rechnerischen Rückgang von rund 39.865 Euro.
Dieser Betrag darf jedoch nicht mit einem automatisch entstehenden Defizit der Stadt gleichgesetzt werden. Ebenso wenig kann daraus unmittelbar abgeleitet werden, dass die Eltern deshalb künftig 100 Euro mehr Kindergartenbeitrag bezahlen müssen.
Denn die Reform des Bayerischen Kinderbildungs- und -betreuungsgesetzes verändert die gesamte Förderstruktur. Der bisherige 100-Euro-Elternbeitragszuschuss entfällt zwar als eigenständige Leistung. Die dafür vorgesehenen Mittel werden aber nicht ersatzlos gestrichen, sondern in die neue Kita-Finanzierung überführt. Das Bayerische Familienministerium stellt ausdrücklich fest, dass das bisherige Mittelvolumen des Beitragszuschusses im Kita-System erhalten bleibt
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Deshalb muss für Hollfeld sauber zwischen drei Dingen unterschieden werden: der Veränderung der staatlichen Förderung, dem tatsächlichen kommunalen Zuschussbedarf und der politischen Entscheidung über die Höhe der Elternbeiträge.
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2. Entscheidend ist, was die Stadt Hollfeld tatsächlich zusätzlich finanzieren muss
Wenn die Stadt von einem zusätzlichen Defizit ausgeht, muss dieses transparent dargestellt werden.
Wie hoch waren die tatsächlichen Nettoaufwendungen der Stadt für den Kindergarten 2025? Wie hoch sind sie 2026? Und wie hoch werden sie 2027 voraussichtlich sein?
Dazu gehören nicht nur die staatlichen Fördermittel, sondern auch Personalkosten, Sachkosten, laufende Betriebskosten, Investitionen, mögliche zusätzliche Gruppen und insbesondere die tatsächlichen Buchungszeiten.
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Wenn die Stadt Hollfeld 2027 tatsächlich einen höheren Eigenanteil tragen muss, muss dieser konkret beziffert werden. Erst dann lässt sich beurteilen, welcher Anteil davon über den städtischen Haushalt und welcher über Elternbeiträge finanziert werden soll.
Eine transparente Vergleichsrechnung für 2025, 2026 und 2027 wäre deshalb die Grundlage für jede seriöse Gebührenentscheidung!!!
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3. Besonders wichtig ist die finanzielle Situation von Alleinerziehenden und Familien mit geringem Einkommen
Eine pauschale Erhöhung der Kindergartenbeiträge trifft Familien nicht gleichermaßen.
Gerade Alleinerziehende verfügen häufig nur über ein Einkommen und haben gleichzeitig die gleichen oder sogar höhere Anforderungen an die Vereinbarkeit von Beruf und Kinderbetreuung. Eine zusätzliche monatliche Belastung kann hier erheblich stärker ins Gewicht fallen als bei Familien mit zwei Einkommen.
Das muss bei einer kommunalen Gebührenentscheidung berücksichtigt werden. Kindergarten ist keine reine Betreuungsleistung. Er ist der erste institutionelle Bildungsort unserer Kinder. Der Freistaat selbst begründet die neue Kita-Finanzierung damit, dass frühkindliche Bildung gerade in den ersten Lebensjahren entscheidend ist und staatliche Förderung zu einer verlässlichen und sozialverträglichen Kinderbetreuung beitragen soll.
Für Hollfeld sollte deshalb gelten: Wir dürfen die Frage der Gebühren nicht ausschließlich unter dem Gesichtspunkt betrachten, wie viel Geld kurzfristig bei der Stadt eingespart oder zusätzlich eingenommen werden kann. Wir müssen auch betrachten, welche Belastung wir Familien zumuten.
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4. Der Blick nach Europa zeigt, dass Investitionen in frühkindliche Bildung möglich und sinnvoll sind
Andere europäische Länder gehen bei der Finanzierung der frühkindlichen Bildung teilweise deutlich weiter. Die OECD nennt unter anderem Luxemburg und Litauen mit kostenlosen Betreuungsstunden, Rumänien mit grundsätzlich kostenfreier frühkindlicher Bildung und Bulgarien mit abgeschafften Gebühren ab dem Alter von drei Jahren. In Dänemark sind Elternbeiträge auf höchstens 25 Prozent der geschätzten Betriebskosten begrenzt; für einkommensschwache Familien gibt es zusätzliche Zuschüsse. Auch in Schweden wird der überwiegende Teil der frühkindlichen Bildung öffentlich finanziert.
UND: all diese Länder schneiden z.B. bei PISA-Studien besser, manche sogar deutlich besser ab, als Deutschland!
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Was bedeutet das für uns?
"Wie können wir unseren Kindergarten in Hollfeld langfristig finanziell solide, qualitativ hochwertig und für Familien bezahlbar erhalten?"
Dazu gehört selbstverständlich, dass die Stadt ihre finanzielle Verantwortung wahrnimmt und die tatsächlichen Kosten ehrlich bilanziert. Dazu gehört aber ebenso, dass wir die staatliche Förderung vollständig berücksichtigen, alle neuen Förderbestandteile nachvollziehbar darstellen und die Auswirkungen verschiedener Gebührenmodelle auf die Familien offenlegen.
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Frühkindliche Bildung ist keine Belastung, die möglichst weit auf die Eltern abgewälzt werden sollte. Sie ist eine Investition in unsere Kinder, in Chancengerechtigkeit, in die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und damit letztlich auch in die Zukunft unserer Stadt Hollfeld.
Deshalb brauchen wir vor einer Gebührenentscheidung maximale Transparenz über die tatsächlichen Kosten, Fördermittel und den kommunalen Zuschussbedarf.
Der Wegfall des 100-Euro-Zuschusses ist kein Automatismus für 100 Euro höhere Elternbeiträge. Die finanzielle Situation der Stadt muss unabhängig davon nachvollziehbar dargestellt werden. Und bei allen notwendigen Entscheidungen muss gelten:
Gute und bezahlbare frühkindliche Bildung muss in Hollfeld eine politische Priorität bleiben!!! - Gerade auch vor dem Hintegrund, dass für Nebenstraßen locker mal schnell Millionenbeträge im Haushalt eingestellt werden! -
Aktuelle Topthemen 2026
Das haben wir uns für SIE ALLE vorgenommen:
Für die Stadt Hollfeld und die Ortsteile
Bezahlbares Wohnen unter städtischer Regie, lebendige Ortszentren und eine faire Stadtpolitik.
Für die Entfaltung aller Lebenspläne.
Für die Wirtschaftsstruktur
Starke Betriebe mit sicheren Arbeits- und Ausbildungsplätzen in der Region sowie naturnahen Tourismus fördern.
Für eine zukunftsfähige Heimat.
Für unsere Umwelt.
Erhalt, Pflege und Schutz unserer einmaligen Landschaft und der Artenvielfalt – auch für kommende Generationen.
Für unsere Natur, unser größtes Kapital.
Für unsere Energieversorgung.
Erneuerbare Energien in Bürgerhand voranbringen und hierdurch eine nachhaltige und bezahlbare Versorgung sichern.
Für alle profitabel, verlässlich und transparent.
Miteinander die BESTE Lösung für ALLE finden.
Bildung, Kultur und Ehrenamt in unserer Gemeinde stärken und die medizinische Versorgung ausbauen.
Für ein gutes und respektvolles Zusammenleben.
Heimatliste Stadträte setzten bedeutende Akzente
Die Arbeit im Stadtrat war natürlich in diesem ersten Jahr geprägt von der vieles überschattenden „Corona-Krise“, so dass wir eher moderat und sehr kompromissbereit an die jeweiligen Sachverhalte gingen. Aber wir haben auch in einigen entscheidenden Angelegenheiten deutlich Position bezogen, zukunftsorientierte Anträge und Aktionen maßgeblich eingebracht und das teilweise „überrumpelnde“ Vorgehen des Bürgermeister sachlich und den Ablauf betreffend kritisiert. Dies konnte man ja zu einem gewissen Teil auch in den jeweiligen Pressebereichten verfolgen.
Dennoch können wir schon nach Jahresfrist eine ordentliche Erfolgsbilanz vorweisen:
=> zwei zentrale Themen unseres Kommunalwahlkampfes haben nämlich nach knapp 9 Monaten schon konkrete Gestalt angenommen und wurden zur zukunftsorientierten Weiterentwicklung unserer Stadt umgesetzt:
Das "Digitale Hollfelder Schaufenster"
Unter dem Mosaikbaustein „Gewerbe, Wirtschaft, Gastronomie & Tourismus zusammen mit der Digitalisierung für ein „Besseres Hollfeld“ auf Zukunft stellen“, hatten wir unsere klaren Vorstellungen für die Schaffung eines „Digitalen Schaufensters" als Internetportal, in dem sich alle Einzelhändler, Handwerker und Dienstleister unter einem Dach zentral präsentieren können dargestellt.
In engster Zusammenarbeit mit der „Aktionsgemeinschaft – Lebendiges Hollfeld“ wurde nun diese Idee in Rekordzeit von nur 9 Monaten umgesetzt und erstklassig realisiert!
» Das "Digitale Hollfelder Schaufenster"
Reform des Rechnungswesens für mehr Tranzparenz
Verantwortungsvolle Finanzentscheidungen mit der Doppik!
Hans-Peter Härtl stellte mit den weitreichenden Antrag zur Umstellung des Rechnungswesen der Stadt Hollfeld von der überholten Kameralistik zur „kameralen Doppik“ mit entschieden verbesserter Kontrolle, und Transparenz, der Zahlen nach Innen und außen für die Bürger*innen sowie einer gerechten Generationenbelastung.
Nach unserem Vorschlag hin referierte ein ausgewiesener Fachexperte zu diesem Themenkomplex vor dem Stadtrats-Plenum und gab schließlich, unseren im Antrag vorgebrachten Argumenten recht, und riet uns, zu einer fundierten 3-4 jährigen Umstellungsphase.
Diese mittelfristige Umsetzung mit jährlicher Kontrolle des Fortschritts wurde beschlossen.
Die Vorzüge der Doppik im Vergleich zur traditionellen Verwaltungskameralistik liegen auf der Hand: Kommunen, die dieses Buchungssystem eingeführt haben, erhalten einen genaueren Überblick über das vorhandene Vermögen, die Schuldenlast und über den Wert der kommunalen Leistungen. Damit können finanzielle Spielräume exakt bestimmt und strategische Schwerpunkte genauer gesetzt werden. Die Kommunen erhalten damit die Chance, verantwortungsvolle Finanzentscheidungen zu treffen – sowohl gegenüber der heutigen als auch gegenüber künftigen Generationen.
Drei wesentliche Vorteile sprechen für das doppische Haushalts- und Rechnungswesen:
> Transparenz,
> Generationengerechtigkeit und
> Steuerungsoptimierung.
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