Herzlich Willkommen
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Zunächst vorab: Herzlichen Glückwunsch an Hartmut Stern zu diesem mathematisch klaren Wahlsieg. Wer vorne liegt, hat gewonnen. Punkt.
79,3 % Wahlbeteiligung. 4.042 Bürgerinnen und Bürger, die Verantwortung übernommen haben. Ein starkes Signal für unsere Demokratie und für das Interesse an der Zukunft unserer Stadt.
Das Ergebnis ist auf den ersten Blick eindeutig: 1.693 Stimmen für Amtsinhaber Stern, 1.502 für Herausforderer Ross. Ein Vorsprung von 191 Stimmen.
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Aber genau hier beginnt die eigentliche Geschichte hinter den Zahlen.
Denn dieser Sieg ist rechnerisch eindeutig politisch jedoch alles andere als überwältigend. Rund 53 % zu 47 % zeigen kein geschlossenes Lager, sondern eine Stadt, die in zwei große, nahezu gleich starke Teile aufgeteilt ist. Fast jeder zweite Wähler wollte einen Wechsel.
Und noch deutlicher wird es, wenn man den Blick weitet: 2.349 Wähler (inkl. der Nicht-Wähler) haben sich NICHT für den Amtsinhaber entschieden. Auch das ist eine Realität, die man nicht wegdiskutieren kann.
Und jetzt kommt die entscheidende Zahl: 96.
96 Menschen hätten anders wählen müssen und wir würden heute über einen anderen Bürgermeister sprechen. Diese Zahl macht deutlich, wie fragil dieser Sieg in Wahrheit ist.
Für Thorsten Ross und seine 1.502 Unterstützer ist es bereits die zweite äußerst knappe Niederlage. Und genau darin liegt eine besondere politische Aussagekraft: Wer über Jahre hinweg auf diesem Niveau Unterstützung mobilisiert, ist keine Randfigur sondern eine tragende Säule des politischen Lebens dieser Stadt.
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Deshalb führt an einer Frage kein Weg vorbei: Wenn so viele Menschen hinter Ross stehen, wenn das Ergebnis so knapp ist wer, wenn nicht er, bringt dann die höchste demokratische Legitimation für den ersten Stellvertreterposten des Bürgermeisters mit?__________________________________________________________
Gerade jetzt wäre es das falsche Signal, wenn hinter verschlossenen Türen parteipolitische oder persönliche Machtspiele entscheiden. Dieses Wahlergebnis schreit förmlich nach Transparenz, nach Respekt gegenüber dem Wählerwillen und nach einer Lösung, die die Realität dieser knappen Entscheidung widerspiegelt.
Denn Demokratie bedeutet mehr als gewinnen oder verlieren. Sie bedeutet auch, Respekt zu zeigen und die Stärke des Gegners anzuerkennen und die Verantwortung gemeinsam zu tragen!!!
Die ist der einzige Weg die Spaltung der BürgerInnen unserer Stadt zu überwinden und nicht noch stärker zu verfestigen!!!
Ich habe einen Traum, dass jede Stimme gehört wird dass niemand das Gefühl hat, Entscheidungen würden hinter verschlossenen Türen oder durch Druck getroffen.
Ich habe einen Traum, dass unsere Stadtratsmitglieder mit Respekt für ihre unterschiedlichen Ansichten zusammenarbeiten und gemeinsam die besten Lösungen finden, statt dass Machtspiele die Richtung bestimmen.
Ich habe einen Traum, dass Entscheidungen transparent und nachvollziehbar sind, für alle Bürger und in allen Stadtteilen.
Ich habe einen Traum, dass Konflikte nicht Spaltung bringen, sondern Brücken bauen, die uns verbinden.
Ich habe einen Traum, dass Zusammenarbeit wieder selbstverständlich wird, dass jede Perspektive zählt, und dass wir gemeinsam an einer Zukunft arbeiten, auf die wir stolz sein können.
Ich habe einen Traum, dass unsere Stadt von Integrität, Empathie und Fairness geleitet wird jeden Tag, in jeder Entscheidung.
Ich glaube, dass wir diesem Traum näher kommen können, wenn wir Menschen in Verantwortung haben, die schon im persönlichen Umgang gezeigt haben, dass sie diese Werte leben und Macht nicht zum Selbstzweck einsetzen.
Wenn wir das erreichen, könnten wir die ganze Potenzialvielfalt unserer schönen Stadt und Heimat voll entfalten.
Lasst uns gemeinsam dafür sorgen, dass Vertrauen, Respekt und Zusammenarbeit wieder selbstverständlich werden in unserer Stadt, in unserem Miteinander, in jeder Entscheidung.
Mein besonderer Dank gilt allen Wählerinnen und Wählern, die für sachliche, nachhaltige Politik gestimmt haben für Entscheidungen, die unserem ganzen Städtchen zugutekommen und es wirklich voranbringen.
Kommunalpolitik darf kein Spielfeld für Seilschaften und Vetternwirtschaft sein. Sie muss ALLEINE dem Gemeinwohl dienen.
Gerade in der Kommunalpolitik zeigt sich, worauf es wirklich ankommt: auf vernunftgesteuerte sachliche Entscheidungen statt Lautstärke, auf ehrliche und offene Zusammenarbeit mit demokratischem Streiten um die beste Lösung statt Hinterzimmer-Politik, die versucht den Entscheidungsprozess in den Gremien zu manipulieren!
Genau dafür werde ich mich auch in den kommenden Jahren mit voller Überzeugung einsetzen!
Vielen Dank für Ihr Vertrauen!
Wir freuen uns, dass Sie uns auf dem Weg zu einem
"Besseren Hollfeld" begleiten möchten!
Sehr geehrte Mitbürger und Mitbürgerinnen.
Wir, die die Heimatliste Hollfeld haben in den letzten vierzig Jahren die Entwicklung und Geschicke in Umbruchzeiten unserer Stadt mit einschneidendem Engagement maßgeblich beeinflußt.
Dem Weitblick, dem Mut und der Standhaftigkeit früherer Mitglieder unserer Gemeinschaft ist es schließlich anzurechnen, dass wir mit unserer Gesamtschule eine "Perle" in der bayerischen Schullandschaft besitzen, um die uns viele beneiden.
Es ist nun wieder an der Zeit – Neues zu wagen!
Alte ausgefahrene Routinen müssen überdacht und neue Wege und Möglichkeiten unserer Zeit genutzt und mit Kompetenz und Kreativität zielgerichtet beschritten werden!
Kommen Sie mit. Machen Sie mit.
Gestalten Sie mit uns gemeinsam ein "Besseres Hollfeld"!
Aktuelle Topthemen 2026
Das haben wir uns für SIE ALLE vorgenommen:
Für die Stadt Hollfeld und die Ortsteile
Bezahlbares Wohnen unter städtischer Regie, lebendige Ortszentren und eine faire Stadtpolitik.
Für die Entfaltung aller Lebenspläne.
Für die Wirtschaftsstruktur
Starke Betriebe mit sicheren Arbeits- und Ausbildungsplätzen in der Region sowie naturnahen Tourismus fördern.
Für eine zukunftsfähige Heimat.
Für unsere Umwelt.
Erhalt, Pflege und Schutz unserer einmaligen Landschaft und der Artenvielfalt – auch für kommende Generationen.
Für unsere Natur, unser größtes Kapital.
Für unsere Energieversorgung.
Erneuerbare Energien in Bürgerhand voranbringen und hierdurch eine nachhaltige und bezahlbare Versorgung sichern.
Für alle profitabel, verlässlich und transparent.
Miteinander die BESTE Lösung für ALLE finden.
Bildung, Kultur und Ehrenamt in unserer Gemeinde stärken und die medizinische Versorgung ausbauen.
Für ein gutes und respektvolles Zusammenleben.
Heimatliste Stadträte setzten bedeutende Akzente
Die Arbeit im Stadtrat war natürlich in diesem ersten Jahr geprägt von der vieles überschattenden „Corona-Krise“, so dass wir eher moderat und sehr kompromissbereit an die jeweiligen Sachverhalte gingen. Aber wir haben auch in einigen entscheidenden Angelegenheiten deutlich Position bezogen, zukunftsorientierte Anträge und Aktionen maßgeblich eingebracht und das teilweise „überrumpelnde“ Vorgehen des Bürgermeister sachlich und den Ablauf betreffend kritisiert. Dies konnte man ja zu einem gewissen Teil auch in den jeweiligen Pressebereichten verfolgen.
Dennoch können wir schon nach Jahresfrist eine ordentliche Erfolgsbilanz vorweisen:
=> zwei zentrale Themen unseres Kommunalwahlkampfes haben nämlich nach knapp 9 Monaten schon konkrete Gestalt angenommen und wurden zur zukunftsorientierten Weiterentwicklung unserer Stadt umgesetzt:
Das "Digitale Hollfelder Schaufenster"
Unter dem Mosaikbaustein „Gewerbe, Wirtschaft, Gastronomie & Tourismus zusammen mit der Digitalisierung für ein „Besseres Hollfeld“ auf Zukunft stellen“, hatten wir unsere klaren Vorstellungen für die Schaffung eines „Digitalen Schaufensters" als Internetportal, in dem sich alle Einzelhändler, Handwerker und Dienstleister unter einem Dach zentral präsentieren können dargestellt.
In engster Zusammenarbeit mit der „Aktionsgemeinschaft – Lebendiges Hollfeld“ wurde nun diese Idee in Rekordzeit von nur 9 Monaten umgesetzt und erstklassig realisiert!
» Das "Digitale Hollfelder Schaufenster"
Reform des Rechnungswesens für mehr Tranzparenz
Verantwortungsvolle Finanzentscheidungen mit der Doppik!
Hans-Peter Härtl stellte mit den weitreichenden Antrag zur Umstellung des Rechnungswesen der Stadt Hollfeld von der überholten Kameralistik zur „kameralen Doppik“ mit entschieden verbesserter Kontrolle, und Transparenz, der Zahlen nach Innen und außen für die Bürger*innen sowie einer gerechten Generationenbelastung.
Nach unserem Vorschlag hin referierte ein ausgewiesener Fachexperte zu diesem Themenkomplex vor dem Stadtrats-Plenum und gab schließlich, unseren im Antrag vorgebrachten Argumenten recht, und riet uns, zu einer fundierten 3-4 jährigen Umstellungsphase.
Diese mittelfristige Umsetzung mit jährlicher Kontrolle des Fortschritts wurde beschlossen.
Die Vorzüge der Doppik im Vergleich zur traditionellen Verwaltungskameralistik liegen auf der Hand: Kommunen, die dieses Buchungssystem eingeführt haben, erhalten einen genaueren Überblick über das vorhandene Vermögen, die Schuldenlast und über den Wert der kommunalen Leistungen. Damit können finanzielle Spielräume exakt bestimmt und strategische Schwerpunkte genauer gesetzt werden. Die Kommunen erhalten damit die Chance, verantwortungsvolle Finanzentscheidungen zu treffen – sowohl gegenüber der heutigen als auch gegenüber künftigen Generationen.
Drei wesentliche Vorteile sprechen für das doppische Haushalts- und Rechnungswesen:
> Transparenz,
> Generationengerechtigkeit und
> Steuerungsoptimierung.
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