Bauland-Debatte: Überflüssige Aufregung!

Karte: Baugebiet "HU" – Bayernatlas 2021

Bauland-Debatte: Falsche Aufregung frisst Vertrauen – objektive Fakten setzen klare Grenzen

Seit Monaten kochen die Emotionen rund um Bauland in unserer Stadt oft hoch, doch hinter der Aufregung verstecken sich nicht selten nur unreflektiert weitergegebene Informationen, die nicht der tatsächlichen Sachlage entsprechen:

Die Fakten:
1. Am „Kleinen Berg“ könnten die schon längst angeplanten 13 Bauplätze unmittelbar umgesetzt werden, wenn Bürgermeister Stern seine Dienstpflicht erfüllt hätte und den Stadtrat von dem geplanten Verkauf informiert hätte und der Investor sich dazu bewegen würde, diese Plätze zunächst zu erschließen.(Anm.: Die Mehrheit im Stadtrat ist dafür sicher!)

2. Das ebenfalls erstklassige Baugebiet „HU“, das schon über 30 Jahre im städtischen Besitz ist, könnte, neben den noch freien 4 Plätzen, kurzfristig, ohne große Infrastrukturmaßnahmen, da diese schon gelegt sind, um weitere 5 Bauplätze erweitert werden.
Insgesamt könnten auf dieser sehr schön gelegenen Fläche, die sehr zentrumsnah ist. noch mind. weitere 45 Bauparzellen entstehen. Das bedarf jedoch einer Aufplanung und Baumaßnahmen. Hierdurch würden jedoch die städtischen Finanzen unter dem Strich nicht belastet werden, da dann der Grund und Boden in Kapital umgewandelt werden könnte.

3. Die städtischen Grundstücke in „Hollfeld West“ stehen kurzfristig ebenfalls mind. 8 Parzellen mit bestehender Infrastruktur zur kurzfristigen Bebauung frei.

4. Wenn es wirklich darum gehen soll, jungen Familien ihr Eigenheim zu ermöglichen, dann wohl nur mit Bauland unter städtischer Regie, da dann nur die Baulandpreise in der Höhe festgesetzt werden, die den tatsächlichen Aufwand widerspiegeln und vollkommen frei sind von unternehmerischen Gewinnkalkulationen!
Die Baulandpreise der Stadt betragen momentan 110 €/qm.
Die der Investoren mind. 150 €/qm in Krögelstein und mind. 180 €/qm im „angedachten Kleinen Berg“! Die Baulandpreise der Investoren liegen also 30- 60% über den städtischen!

5. Wir haben im gesamten Gemeindegebiet zurzeit mind. 80 ! freie Bauparzellen, die prinzipiell sofort zur Bebauung freistehen!

Fazit:
Jeder der in Hollfeld bauen möchte und kann, hat dazu viele Möglichkeiten. Wenn der Investor vom „Kleinen Berg“ Entgegenkommen zeigen würde, könnten auch jene glücklich gemacht werden, die dort gerne bauen würden und sich das auch leisten können!
Die ganze Diskussion wird wohl nur von einem Lager als emotionalisierendes Polarisierungswerkzeug instrumentalisiert! Angesagt sind jetzt jedoch transparente Entscheidungen und faktenbasierte Priorisierung, die im Vordergrund stehen sollten!

Karte: Baugebiet "HU" – Bayernatlas 2021